Wert, es zu retten

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"Es werden andere kommen, da hast du recht." Antwortete Affascina und blickte dann zu der kleinen Gruppe an Menschen und der kleinen Fee, die auf dem Boden lag.
"Doch ich werde niemals mehr vergessen, dass es auch solche Wesen gibt." Sprach sie weiter und deutet auf die Star Sheriffs.
"Sie haben ihr Leben geopfert, für die gute Sache. Sie sind ehrlich und haben gute Herzen. Und selbst, wenn es nur noch ein Wesen in dieser Welt geben würde, das so ist wie sie, würde es sich lohnen dafür zu kämpfen. Denn genauso wenig, wie das Böse ausstirbt, stirbt das Gute aus!" sagte sie. Mit jedem Wort hatte ihre Stimme mehr an Ausdruck gewonnen und war lauter geworden.
Und mit jedem Wort war Darakon klarer geworden, dass er nun sterben würde. Unwiderruflich. Er hatte kläglich versagt.
Affascina schloss de Augen und sammelte alle Energie in sich. Langsam hob sie ihre Hände. "Elfenzauber, Elfentanz, flieg gegen das Böse Elfenglanz!" sprach sie und sofort wurde sie in ein helles Licht gehüllt. Über die Angreifer legte sich ein Staub, derselbe Staub, den auch Fanny produziert hatte. Doch dieser war ungleich stärker. Darakon und auch dir Trolle krümmten sich unter Schmerzen. Doch der Staub schien sie zu lähmen, denn sie waren nicht in der Lage wegzulaufen. Langsam lösten sie sich auf und zerfielen selbst zu Staub.
Die Prozedur konnte nur ein paar Sekunden gedauert haben, aber keiner der Freunde würde es je vergessen.
Affascina hob die mittlerweile tote Fanny auf und ging mit ihr zu den anderen zurück. Sachte ließ sie sich neben ihnen in die Knie sinken und sah sie lächelnd an.
"Ihr habt mir meine Zuversicht zurückgegeben und mir Mut gemacht. Ohne euch wäre diese Welt verloren gewesen." Sagte sie mit sanfter Stimme. Sie sprach leise, aber keiner hatte Probleme sie zu verstehen.
"Wer bist?" fragte April zaghaft. Noch immer hielt sie Colts Kopf, als schliefe er nur und würde gleich aufwachen.
Affascina lächelte April zu.
"Ich bin Prinzessin Affascina. Die Prinzessin dieser Welt und Wächterin über die Grenze zwischen eurer und dieser Welt." Erklärte sie sich.
"Also haben wir dich gesucht, als…" fing April an zu sprechen, doch ihre Stimme versagte, als sie wieder an den Tod des Freundes dachte. Mit verweinten Augen sah sie wieder zu Colt. "Weint nicht! Das war nicht endgültig." Sagte Affascina vieldeutig und hielt ihre Hände über Colts Brust. Ein sanftes Licht schimmerte und hüllte den schwarzen Fleck ein. Langsam fing er an sich aufzulösen und war kurz darauf ganz verschwunden. Mit einem tiefen Atemzug schlug Colt die Augenlider auf und blickte wirr umher.
"Colt!" rief April aus und drückte seinen Kopf an ihre Brust.
Der Cowboy erschrak ein wenig, genoss dann aber genüsslich für einen Moment diese einmalige Position.
"Prinzessin, normalerweise würde ich mich nicht beschweren, wenn du mich an diese Stelle drückst, aber ich bekomme keine Luft!" presste der Cowboy heraus.
Sofort ließ April ihn los. Ein roter Schimmer bildete sich um ihr Näschen.
"Colt, du bist unverbesserlich!" sagte sie entrüstet und knuffte den Cowboy in die Seite.
Dieser richtet sich nun selbst etwas mühsam auf und blickte umher.
Saber trat heran und reichte Colt seinen Hut zurück.
"Hier, sonst bist du ja gar nicht vollständig!" lachte er. In seinen Augen, wie auch in Fireballs, standen Tränen.
Colt sah seine Freunde der Reihe nach an und musterte sie. Noch immer verstand er nicht ganz, was hier vor sich ging.
"Leute, ihr macht je gerade als, wäre ich von den Toten auferstanden!" sagte Colt kopfschüttelnd. Doch die Gesichter seiner Freunde machten ihm klar, dass es wohl wirklich so gewesen war. Er musste schlucken. Ein Blick umher sagte ihm, dass er zumindest ohnmächtig gewesen sein musste, denn die Angreifer waren allesamt verschwunden. Doch wie? Da war dieser Schuss aus dem Stab… Das konnte doch nicht sein… Er blickte an sich herab. Doch er sah keine Wunde. Irritiert blickte er zu April, die ihm zu verstehen gab, dass sie es ihm später erklären würde.
Die Prinzessin hatte das Szenario mit einem Lächeln verfolgt. Doch sie hatte noch etwas zu tun. Langsam nahm sie Fanny in beide Hände. Wieder kam dieses weiche Licht aus ihnen und hüllte nun Fanny ein.
Colt blickte ungläubig zu Affascina. Instinktiv fasste er sich an die Brust. So war wohl auch er geheilt worden. Doch noch bevor er sich länger Gedanken darüber machen konnte, flatterte ein kleines Etwas um seinen Kopf und setzt sich dann auf seine Schulter.
"Es ist wirklich schön, wieder unter den lebenden Feen zu sein!" juchzte Fanny und ließ die Beine baumeln.
Prinzessin Affascina lächelte.
"Schön, dass es dir gefällt!" sagte sie und blickte dann wieder zu den Vieren.
"Ihr wollte mit Sicherheit in eure Welt zurück, habe ich Recht?" fragte sie und vernahm das Nicken mit einem wohlwollenden Lächeln.
Sie erhob sich und deutet den anderen, es ihr gleich zu tun. Fanny flatterte empor, wirbelte jedem der Vieren noch einmal um den Kopf und schwirrte dann zu der Prinzessin.
"Es war schön euch kennen zu lernen!" sagte Fanny fröhlich.
"Und nehmt auch noch einmal von mir allen Dank an." Verabschiedete sich die Prinzessin.
"Wir freuen uns, wenn wir helfen konnten. Lebt wohl!" verabschiedete sich Saber für sie alle. Affascina hob ihre Arme und hinter den Helden erschien wieder dieser Riss aus buntem Licht. Doch dieses Mal waren sie nicht ängstlich, sondern freuten sich, endlich wieder in ihre Welt zu kommen. Nacheinander traten sie in das Licht und wurden in ihre Welt zurückgetragen.